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Versicherter Versand: Warum er sich lohnt und was es zu beachten gilt

24 Apr. 2024

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ChatGPT

Claude

Perplexity

Laut Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) ist die Zahl der Sendungen im Jahr 2022 auf über 4,15 Milliarden gestiegen. Das entspricht fast 16 Millionen Sendungen pro Zustelltag allein in Deutschland. Die Wahrscheinlichkeit, dass hier etwas schiefgeht, ist also nicht gerade gering. Um sich als Online-Händler effektiv gegen Verluste und Schäden abzusichern, ist versicherter Versand eine einfache und wichtige Lösung.

Der versicherte Versand ist bis zu einem gewissen Wert mittels einer kostenlosen Haftung seitens der Versanddienstleister, einer separaten Höherversicherung oder diversen Zubuchoptionen zur Versandversicherung möglich. Insbesondere das Versenden höherpreisiger Waren stellt für viele Online-Händler eine Herausforderung dar. Dabei gibt viele Möglichkeiten einer Versandversicherung, die je nach Versanddienstleister variieren. Doch wo liegen die Unterschiede und welche Zubuchoption ist die Richtige für Ihren Versand? Was gibt es bei einer Versandversicherung zu beachten? Und ab wann lohnt sich versicherter Versand überhaupt?

In diesem Artikel klären wir alle Fragen zum Thema versicherter Versand. Zudem finden Sie eine Zusammenfassung der Zubuchoptionen und Versicherungsmöglichkeiten aller Versanddienstleister, die Ihnen Ihren Versand von (höherpreisigen) Waren vereinfachen und sicher gestalten.

Was ist versicherter Versand und wann lohnt er sich?

Versicherter Versand bedeutet, dass ein Paket gegen Verlust oder Beschädigung abgesichert ist. Der Versanddienstleister haftet dabei bis zu einer bestimmten Versicherungssumme – in der Regel zwischen 500 € und 750 €.

Kommt die bestellte Ware also nicht beim Empfänger an, ist diese bis zu einer gewissen Versicherungssumme finanziell abgesichert – sofern die Verpackungsrichtlinien vom Versender beachtet wurden. Im Schadensfall werden beim versicherten Versand sowohl der Einkaufswert als auch die jeweiligen Versandkosten zurückerstattet. Somit können Sie Ihren Kunden einen schnellen und unkomplizierten Neuversand anbieten, ohne dabei wirtschaftliche Verluste befürchten zu müssen.

Versicherter Versand lohnt sich insbesondere bei höherwertigen oder empfindlichen Waren. Auch bei internationalen Sendungen oder geschäftlichen Lieferungen ist eine Absicherung empfehlenswert.

Versicherter Versand ist sinnvoll:

  • bei Warenwerten über 100–200 €
  • bei zerbrechlichen Produkten
  • bei internationalen Sendungen
  • bei wichtigen oder einmaligen Lieferungen

Was kostet versicherter Versand bei DHL, UPS, DPD und GLS?

Die Kosten für versicherten Versand hängen vom jeweiligen Versanddienstleister und dem Warenwert ab. In der Regel ist eine Grundhaftung bereits im Versandpreis enthalten.

Die Kosten und Haftungsgrenzen im Überblick:

DHL

5,49-16,49€

500,- €

DPD

4,39-16,90€

520,- €

GLS

9,70-40,00€

750,- €

UPS

5,24-18,33€

510,- €

Höherversicherung der Versanddienstleister

Überschreitet der Inhalt Ihres Pakets diese Preisgrenze, ist eine zusätzliche Versandversicherung bzw. Höherversicherung empfehlenswert. Sollte das Paket trotz ordnungsgemäßer Verpackung beschädigt werden oder verloren gehen, können Sie den Versanddienstleister dafür haftbar machen und eine Entschädigung einfordern.

Die Angebote für eine Höherversicherung der relevanten Versanddienstleister werden folgend aufgelistet:

Höherversicherung mit DHL

Für besonders wertvolle Waren bietet DHL eine Höherversicherung bzw. Transportversicherung bis zu einem Wert von maximal 25.000,- €. Hierzu gibt es jedoch auch spezielle Verpackungsrichtlinien, die zu beachten sind. Beispielsweise darf die Außenverpackung keine Rückschlüsse auf den Wert des Paketinhalts zulassen.

Höherversicherung mit Hermes

Hermes bietet keine Höherversicherung an. Somit ist ein versicherter Versand über der Haftungshöchstgrenze eines Pakets von 500,- € nicht möglich.

Höherversicherung mit UPS

UPS bietet die Option, den Inhalt eines Paketes über den oben genannten Haftungsgrenzen zu versichern. In diesem Fall können Sie einen höheren Versicherungswert für Ihre Sendung deklarieren.

Höherversicherung mit DPD

Für Pakete mit wertvollem Inhalt können Sie bei DPD eine Zusatzversicherung bis zu einer Höhe von 15.000,- € pro Paket abschließen.

Wie melde ich ein verloren gegangenes oder beschädigtes Paket beim versicherten Versand?

DPD ermöglicht es nur Geschäftskunden auf Wunsch eine Höherversicherung bis zu maximal 13.000,- € zu vereinbaren.

Beim verloren gegangenen Paket

Ist das versicherte Paket verloren gegangen, dann muss der Versanddienstleister dieses zunächst als offiziell vermisst melden. Hat sich ein Paket seit 20 Tagen (national) oder 30 Tagen (international) nicht weiter bewegt bzw. wurde innerhalb dieser Zeit nicht zugestellt, so gilt es als verloren. Um das verloren gegangene Paket nun zu melden, gibt es je nach Versanddienstleister verschiedene Möglichkeiten:

  • Bei DPD und bei Hermes kann sowohl der Absender als auch der Empfänger den Verlust melden.
  • Bei DHL wird lediglich der Vertragspartner, also der Versender über den Status der Nachverfolgung informiert. Hier kann der Versender schon nach sechs Tagen unverändertem Sendungsstatus einen Nachforschungsauftrag für das Paket stellen.
  • Bei GLS kann nur der Versender einen Nachforschungsauftrag stellen.

Beim beschädigten Paket

Bei beschädigter Ware gelten folgende Regeln: Schäden eines Pakets und/oder Inhalts müssen innerhalb von sieben Tagen nach der Ablieferung schriftlich gemeldet werden. Damit die Versandversicherung in Anspruch genommen werden kann, darf die Verpackung keinen Aufschluss über den Wert des Paketinhalts geben und muss eine transportsichere Verpackung aufweisen. Hat der Versender diese Bedingungen sichergestellt, kann er für die Reklamation eine Schadensmeldung beim Versanddienstleister einreichen.

Welche Informationen benötige ich für die Erstattung beim versicherten Versand?

Damit die Versanddienstleister Ihren Anspruch auf Erstattung beim versicherten Versand bearbeiten, benötigen diese zunächst weitere Informationen über die Sendung und deren Inhalt:

  • Bei Beschädigung der Ware, benötigen Sie fünf Fotos des Paketinhalts,
    sowie ein Bild der Verpackung
  • Bei einem Verlust des Pakets benötigen Sie eine schriftliche Erklärung des Empfängers, dass das Paket nicht bei Ihm angekommen ist
  • In beiden Fällen muss die originale Kaufrechnung des Versanddienstleisters,
    sowie eine Kopie der Rechnung des Empfängers vorgewiesen werden

Zubuchoptionen der verschiedenen Versanddienstleister

Die Inhalte eines Pakets mittels einer Höherversicherung abzusichern, ist eine gute Maßnahme, um die Risiken eines erfolglosen Versands zu minimieren. Gleichzeitig lohnt es sich insbesondere beim Versenden höherpreisiger Waren sicherzustellen, dass die Ware auch bei dem richtigen Empfänger ankommt und nicht weitergeleitet wird. Dafür gibt es mehrere Zubuchoptionen:

Zubuchoptionen bei DHL

Bei einem Versand mit DHL gibt es folgende Zubuchoptionen:

  • Persönliche Übergabe: Einfache Identitätsprüfung – die Ware wird nur an den Empfänger oder einen Bevollmächtigten übergeben.
    Ident-Check: Ausweisgestützte, dokumentierte Prüfung von der
  • Identität und/oder dem Alter. Die Zustellung erfolgt nur an den Empfänger persönlich.
  • Keine Nachbarschaftszustellung: Diese Zubuchoption wahrt die Diskretion Ihrer Kunden. Zudem wird das Risiko eines Diebstahls minimiert, da kein Zustellversuch bei einem Nachbarn oder im zugänglichen Hausflur stattfindet. Ist der Empfänger nicht zu Hause, wird die Sendung bei einer Postfiliale oder Packstation abgegeben.

Zubuchoptionen bei Hermes

Der Paketversand mit Hermes bietet folgende Möglichkeit für eine direkte Zustellung an den Empfänger:

  • IdentService: Die Ware wird dem Original-Empfänger persönlich gegen Vorlage eines Reisepasses oder Personalausweises übergeben. Der Original-Empfänger muss mindestens 18 Jahre alt sein.

Zubuchoptionen bei UPS

UPS bietet folgende Möglichkeiten für eine zielgenaue Zustellung Ihres Pakets:

  • Direct Delivery Only: Das Paket wird direkt an den Empfänger zugestellt. Es ist keine Umleitung oder Hinterlegung an einem UPS Access Point möglich.
  • Unterschrift erforderlich: Die Zustellung erfolgt nur gegen Unterschrift. Eine Kopie der Unterschrift wird zudem bereitgestellt.

Versicherter Versand und passende Zubuchoptionen mit Shipcloud

Shipcloud bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Ware zusätzlich zu versichern. Mit diversen Zubuchoptionen können Sie sicherzustellen, dass Ihre Sendung auch bei dem richtigen Empfänger ankommt. Folgende Zubuchoptionen bietet Ihnen shipcloud, sofern Sie Ihre eigenen Versandkonditionen hinterlegt haben:

  • Höherversicherung ist mit DHL, UPS und Cargo International möglich.
  • Identitäts-Check: Mit DHL und Hermes erfolgt die Zustellung der Ware nur nach Prüfung der Identität.
  • Mit DHL erfolgt die Zustellung nur an den Empfänger persönlich.
  • Mit UPS wird Ihr Paket direkt an den Empfänger oder einer Person des gleichen Haushalts übergeben. Diese Sendungen können dabei nicht umgeleitet werden.

Weitere Informationen zu Höherversicherungen finden Sie in unserem Help Center.

Bei weiteren Fragen zum versicherten Versand und Versenden von höherpreisigen Waren, kontaktieren Sie uns!

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Laut Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) ist die Zahl der Sendungen im Jahr 2022 auf über 4,15 Milliarden gestiegen. Das entspricht fast 16 Millionen Sendungen pro Zustelltag allein in Deutschland. Die Wahrscheinlichkeit, dass hier etwas schiefgeht, ist also nicht gerade gering. Um sich als Online-Händler effektiv gegen Verluste und Schäden abzusichern, ist versicherter Versand eine einfache und wichtige Lösung.

Der versicherte Versand ist bis zu einem gewissen Wert mittels einer kostenlosen Haftung seitens der Versanddienstleister, einer separaten Höherversicherung oder diversen Zubuchoptionen zur Versandversicherung möglich. Insbesondere das Versenden höherpreisiger Waren stellt für viele Online-Händler eine Herausforderung dar. Dabei gibt viele Möglichkeiten einer Versandversicherung, die je nach Versanddienstleister variieren. Doch wo liegen die Unterschiede und welche Zubuchoption ist die Richtige für Ihren Versand? Was gibt es bei einer Versandversicherung zu beachten? Und ab wann lohnt sich versicherter Versand überhaupt?

In diesem Artikel klären wir alle Fragen zum Thema versicherter Versand. Zudem finden Sie eine Zusammenfassung der Zubuchoptionen und Versicherungsmöglichkeiten aller Versanddienstleister, die Ihnen Ihren Versand von (höherpreisigen) Waren vereinfachen und sicher gestalten.

Was ist versicherter Versand und wann lohnt er sich?

Versicherter Versand bedeutet, dass ein Paket gegen Verlust oder Beschädigung abgesichert ist. Der Versanddienstleister haftet dabei bis zu einer bestimmten Versicherungssumme – in der Regel zwischen 500 € und 750 €.

Kommt die bestellte Ware also nicht beim Empfänger an, ist diese bis zu einer gewissen Versicherungssumme finanziell abgesichert – sofern die Verpackungsrichtlinien vom Versender beachtet wurden. Im Schadensfall werden beim versicherten Versand sowohl der Einkaufswert als auch die jeweiligen Versandkosten zurückerstattet. Somit können Sie Ihren Kunden einen schnellen und unkomplizierten Neuversand anbieten, ohne dabei wirtschaftliche Verluste befürchten zu müssen.

Versicherter Versand lohnt sich insbesondere bei höherwertigen oder empfindlichen Waren. Auch bei internationalen Sendungen oder geschäftlichen Lieferungen ist eine Absicherung empfehlenswert.

Versicherter Versand ist sinnvoll:

  • bei Warenwerten über 100–200 €
  • bei zerbrechlichen Produkten
  • bei internationalen Sendungen
  • bei wichtigen oder einmaligen Lieferungen

Was kostet versicherter Versand bei DHL, UPS, DPD und GLS?

Die Kosten für versicherten Versand hängen vom jeweiligen Versanddienstleister und dem Warenwert ab. In der Regel ist eine Grundhaftung bereits im Versandpreis enthalten.

Die Kosten und Haftungsgrenzen im Überblick:

DHL

5,49-16,49€

500,- €

DPD

4,39-16,90€

520,- €

GLS

9,70-40,00€

750,- €

UPS

5,24-18,33€

510,- €

Höherversicherung der Versanddienstleister

Überschreitet der Inhalt Ihres Pakets diese Preisgrenze, ist eine zusätzliche Versandversicherung bzw. Höherversicherung empfehlenswert. Sollte das Paket trotz ordnungsgemäßer Verpackung beschädigt werden oder verloren gehen, können Sie den Versanddienstleister dafür haftbar machen und eine Entschädigung einfordern.

Die Angebote für eine Höherversicherung der relevanten Versanddienstleister werden folgend aufgelistet:

Höherversicherung mit DHL

Für besonders wertvolle Waren bietet DHL eine Höherversicherung bzw. Transportversicherung bis zu einem Wert von maximal 25.000,- €. Hierzu gibt es jedoch auch spezielle Verpackungsrichtlinien, die zu beachten sind. Beispielsweise darf die Außenverpackung keine Rückschlüsse auf den Wert des Paketinhalts zulassen.

Höherversicherung mit Hermes

Hermes bietet keine Höherversicherung an. Somit ist ein versicherter Versand über der Haftungshöchstgrenze eines Pakets von 500,- € nicht möglich.

Höherversicherung mit UPS

UPS bietet die Option, den Inhalt eines Paketes über den oben genannten Haftungsgrenzen zu versichern. In diesem Fall können Sie einen höheren Versicherungswert für Ihre Sendung deklarieren.

Höherversicherung mit DPD

Für Pakete mit wertvollem Inhalt können Sie bei DPD eine Zusatzversicherung bis zu einer Höhe von 15.000,- € pro Paket abschließen.

Wie melde ich ein verloren gegangenes oder beschädigtes Paket beim versicherten Versand?

DPD ermöglicht es nur Geschäftskunden auf Wunsch eine Höherversicherung bis zu maximal 13.000,- € zu vereinbaren.

Beim verloren gegangenen Paket

Ist das versicherte Paket verloren gegangen, dann muss der Versanddienstleister dieses zunächst als offiziell vermisst melden. Hat sich ein Paket seit 20 Tagen (national) oder 30 Tagen (international) nicht weiter bewegt bzw. wurde innerhalb dieser Zeit nicht zugestellt, so gilt es als verloren. Um das verloren gegangene Paket nun zu melden, gibt es je nach Versanddienstleister verschiedene Möglichkeiten:

  • Bei DPD und bei Hermes kann sowohl der Absender als auch der Empfänger den Verlust melden.
  • Bei DHL wird lediglich der Vertragspartner, also der Versender über den Status der Nachverfolgung informiert. Hier kann der Versender schon nach sechs Tagen unverändertem Sendungsstatus einen Nachforschungsauftrag für das Paket stellen.
  • Bei GLS kann nur der Versender einen Nachforschungsauftrag stellen.

Beim beschädigten Paket

Bei beschädigter Ware gelten folgende Regeln: Schäden eines Pakets und/oder Inhalts müssen innerhalb von sieben Tagen nach der Ablieferung schriftlich gemeldet werden. Damit die Versandversicherung in Anspruch genommen werden kann, darf die Verpackung keinen Aufschluss über den Wert des Paketinhalts geben und muss eine transportsichere Verpackung aufweisen. Hat der Versender diese Bedingungen sichergestellt, kann er für die Reklamation eine Schadensmeldung beim Versanddienstleister einreichen.

Welche Informationen benötige ich für die Erstattung beim versicherten Versand?

Damit die Versanddienstleister Ihren Anspruch auf Erstattung beim versicherten Versand bearbeiten, benötigen diese zunächst weitere Informationen über die Sendung und deren Inhalt:

  • Bei Beschädigung der Ware, benötigen Sie fünf Fotos des Paketinhalts,
    sowie ein Bild der Verpackung
  • Bei einem Verlust des Pakets benötigen Sie eine schriftliche Erklärung des Empfängers, dass das Paket nicht bei Ihm angekommen ist
  • In beiden Fällen muss die originale Kaufrechnung des Versanddienstleisters,
    sowie eine Kopie der Rechnung des Empfängers vorgewiesen werden

Zubuchoptionen der verschiedenen Versanddienstleister

Die Inhalte eines Pakets mittels einer Höherversicherung abzusichern, ist eine gute Maßnahme, um die Risiken eines erfolglosen Versands zu minimieren. Gleichzeitig lohnt es sich insbesondere beim Versenden höherpreisiger Waren sicherzustellen, dass die Ware auch bei dem richtigen Empfänger ankommt und nicht weitergeleitet wird. Dafür gibt es mehrere Zubuchoptionen:

Zubuchoptionen bei DHL

Bei einem Versand mit DHL gibt es folgende Zubuchoptionen:

  • Persönliche Übergabe: Einfache Identitätsprüfung – die Ware wird nur an den Empfänger oder einen Bevollmächtigten übergeben.
    Ident-Check: Ausweisgestützte, dokumentierte Prüfung von der
  • Identität und/oder dem Alter. Die Zustellung erfolgt nur an den Empfänger persönlich.
  • Keine Nachbarschaftszustellung: Diese Zubuchoption wahrt die Diskretion Ihrer Kunden. Zudem wird das Risiko eines Diebstahls minimiert, da kein Zustellversuch bei einem Nachbarn oder im zugänglichen Hausflur stattfindet. Ist der Empfänger nicht zu Hause, wird die Sendung bei einer Postfiliale oder Packstation abgegeben.

Zubuchoptionen bei Hermes

Der Paketversand mit Hermes bietet folgende Möglichkeit für eine direkte Zustellung an den Empfänger:

  • IdentService: Die Ware wird dem Original-Empfänger persönlich gegen Vorlage eines Reisepasses oder Personalausweises übergeben. Der Original-Empfänger muss mindestens 18 Jahre alt sein.

Zubuchoptionen bei UPS

UPS bietet folgende Möglichkeiten für eine zielgenaue Zustellung Ihres Pakets:

  • Direct Delivery Only: Das Paket wird direkt an den Empfänger zugestellt. Es ist keine Umleitung oder Hinterlegung an einem UPS Access Point möglich.
  • Unterschrift erforderlich: Die Zustellung erfolgt nur gegen Unterschrift. Eine Kopie der Unterschrift wird zudem bereitgestellt.

Versicherter Versand und passende Zubuchoptionen mit Shipcloud

Shipcloud bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Ware zusätzlich zu versichern. Mit diversen Zubuchoptionen können Sie sicherzustellen, dass Ihre Sendung auch bei dem richtigen Empfänger ankommt. Folgende Zubuchoptionen bietet Ihnen shipcloud, sofern Sie Ihre eigenen Versandkonditionen hinterlegt haben:

  • Höherversicherung ist mit DHL, UPS und Cargo International möglich.
  • Identitäts-Check: Mit DHL und Hermes erfolgt die Zustellung der Ware nur nach Prüfung der Identität.
  • Mit DHL erfolgt die Zustellung nur an den Empfänger persönlich.
  • Mit UPS wird Ihr Paket direkt an den Empfänger oder einer Person des gleichen Haushalts übergeben. Diese Sendungen können dabei nicht umgeleitet werden.

Weitere Informationen zu Höherversicherungen finden Sie in unserem Help Center.

Bei weiteren Fragen zum versicherten Versand und Versenden von höherpreisigen Waren, kontaktieren Sie uns!

Wie funktioniert der Prozess der Retourenprüfung?

Der genaue Ablauf unterscheidet sich je nach Unternehmen und Produktkategorie. Bei der Prüfung eines zurückgesendeten T-Shirts gelten beispielsweise andere Kriterien als bei der Prüfung eines Laptops oder eines Möbelstücks.

Im Allgemeinen umfasst die Retourenprüfung vier Schritte:

  1. Zurückgesendetes Produkt identifizieren
    Die Retoure wird der ursprünglichen Bestellung und der entsprechenden Rücksendeanfrage zugeordnet. Die Retourenverfolgung kann dabei Transparenz über den Weg des Pakets zurück zum Lager schaffen, bevor die eigentliche Prüfung beginnt.
  2. Zustand prüfen
    Das Produkt und seine Verpackung werden auf Beschädigungen, Gebrauchsspuren, fehlende Bestandteile und andere Faktoren geprüft, die den Zustand oder Wert des Produkts beeinflussen können.
  3. Produkt einstufen
    Auf Grundlage zuvor definierter Kriterien wird das Produkt einer Kategorie zugeordnet, die seinen Zustand widerspiegelt.
  4. Nächsten Schritt festlegen
    Die Einstufung hilft dabei zu entscheiden, was als Nächstes mit dem Produkt passiert und – sofern zutreffend – wie die Rückerstattung an den Kunden abgewickelt wird.

Je nach Zustand kann das Produkt wieder eingelagert, repariert, generalüberholt, recycelt oder im Rahmen des weiteren Reverse-Logistics-Prozesses einer anderen Verwertung zugeführt werden. Das Ergebnis der Prüfung wird dokumentiert, damit Bestands- und Retoureninformationen stets aktuell bleiben.